Regionalliga SüdwestAm vorletzten Spieltag kommt es im Homburger Waldstadion zum Saar-Pfalz-Derby. Alle Informationen zu den weiteren Begegnungen liefert die aktuelle Pressemitteilung der Regionalliga Südwest.

Elversberg mit Chance auf den Meistertitel

Die SV Elversberg hat am kommenden Samstag im Heimspiel gegen den FC Nöttingen die Chance vorzeitig den Meistertitel perfekt zu machen. Nachdem der SV Waldhof Mannheim am vergangenen Spieltag beim FC Nöttingen mit 2:3 verlor und man selbst in Wetzlar gegen Teutonia Watzenborn-Steinberg mit 4:2 gewinnen konnte, zog die Wiesinger - Elf an Mannheim vorbei und thront nun mit zwei Punkten Vorsprung von der Spitze. Da nun auch Mannheim am 37. Spieltag spielfrei ist hat es „die Elv“ selbst in der Hand: Bei einem Sieg würde der Vorsprung auf Mannheim auf fünf Punkte anwachsen und man wäre am letzten Spieltag, trotz eines spielfreien Wochenendes, von der Konkurrenz nicht mehr einzuholen. In dem Duell des Ersten gegen den Letzten treffen auch die beste gegen die schlechteste Defensive der Liga aufeinander. Elversberg kassierte gerade einmal 22 Gegentore, während der FCN bereits 87 Gegentreffer hinnehmen musste. Dazu kommt die äußerst schlechte Auswärtsbilanz der Nöttinger: einen einzigen Sieg und zwei Unentschieden konnte der FCN auswärts bejubeln. Mit dem 3:2 Heimerfolg gegen den bisherigen Tabellenführer aus Mannheim zeigte das Team um Trainer Dubravko Kolinger, dass sie allen Statistiken trotzen können. Denn auch vergangene Woche waren die Nötinger, zumindest statistisch gesehen, die schlechtere Mannschaft. Bei 13 Punkten Rückstand steht der FCN zwar längst als Absteiger fest, dennoch will man sich gebührend aus der Liga verabschieden. Bei einem weiteren Sieg gegen eine Topmannschaft der Liga würde dies gelingen.  

Kickers Offenbach kann großen Schritt machen

Die Kickers Offenbach stehen, nachdem sie mit neun Punkten Abzug in die Saison gestartet waren, mit 41 Punkten auf Platz 12. Der Vorsprung auf den möglichen ersten Absteiger beträgt zwei Spiele vor Schluss drei Punkte. Allerdings besitzt man gegenüber der Konkurrenz das deutlich bessere Torverhältnis. Mit einem Sieg gegen die U23 der TSG Hoffenheim kann der OFC einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen. Im letzten Heimspiel der Saison will man nun den Schwung aus dem 2:0 Heimerfolg gegen die TuS Koblenz ins Spiel gegen die TSG aus Hoffenheim mitnehmen. Nachdem der OFC mit 0:0 in die Halbzeit ging, entschieden Hodja (60.) und Stoilas (89.) mit ihren Treffern die Partie und sicherten Offenbach die drei Punkte im Abstiegskampf. Der Gegner aus Hoffenheim kam am vergangenen Wochenende nicht über ein torloses Unentschieden gegen Eintracht Trier hinaus. Allerdings ist die TSG so seit fünf Spielen ungeschlagen. So kommt es zu einem sicherlich spannenden Spiel vor einer stimmungsvollen Kulisse. Der OFC erreichte in der laufenden Saison zuhause über 93.000 Zuschauer, was demnach die beste Zuschauerzahl in Heimspielen der Regionalliga Südwest bedeutet.

Eintracht Trier beim direkten Konkurrenten gefordert

Mit einem Rückstand von fünf Punkten auf das rettende Ufer hat die Eintracht aus Trier, bei der Auswärtsaufgabe bei den Stuttgarter Kickers, einen Sieg vor Augen. Denn bei einer Niederlage rutscht die Eintracht tief in die untere Zone und ein Klassenverbleib würde in weite Ferne rücken. Bei dann nur noch drei zu vergebenen Punkten können die Abstiegsränge nicht mehr verlassen werden und man müsste auf einen verminderten Abstieg hoffen. Dieser kommt nur zu Stande, wenn es der FSV Mainz II noch schafft, sich von den Abstiegsrängen der 3. Liga zu befreien oder sowohl der Waldhof Mannheim als auch die SV Elversberg sich in den Aufstiegsspielen gegen die Konkurrenten der anderen Regionalligen durchsetzen. Sobald es zu einer Wiederholung der Vorsaison kommt und keiner oder einer der Südwest Vertreter in die 3. Liga aufsteigt, bleibt es bei sechs Absteigern in der Regionalliga Südwest. Aufgrund dieser Ausgangssituation will Trier nun die Auswärtsaufgabe in Stuttgart positiv gestalten. Dies verhindern wollen die Stuttgarter Kickers, die sich momentan mit 38 Punkten, dank dem besseren Torverhältnis, auf einem Nichtabstiegssplatz befinden. Auch für die Stuttgarter Kickers ist die Partie gegen die Eintracht Trier ein richtungsweisendes Spiel: Gewinnt man, verschafft man sich etwas Luft im Abstiegskampf. Bei einer Niederlage droht der Absturz auf einen Abstiegsplatz.

Watzenborn mit letzter Chance

Für die Teutonia Watzenborn – Steinberg geht es im Duell beim direkten Konkurrent im Abstiegskampf gegen den 1. FC Kaiserslautern II um den vorzeitigen Verbleib in der Regionalliga Südwest. Mit 32 Punkten steht Watzenborn auf dem vorletzten Platz in der Tabelle. Der Rückstand auf das rettende Ufer beträgt dabei sechs Punkte. Bei einer Niederlage in Lautern wäre der Liganeuling abgestiegen, da selbst der Rückstand auf die sicheren Plätze bei einem verminderten Abstieg zu groß wäre und diese nicht mehr erreicht werden können. Mit einem Sieg kann Watzenborn die minimale Hoffnung auf einen Klassenverbleib noch aufrechterhalten. Der 1. FC Kaiserslautern II hingegen kann mit einem Sieg die Abstiegsränge verlassen. Nach nun mittlerweile zwei Siegen in Folge geht das Team um Trainer Moser mit großen Selbstbewusstsein in die kommende Partie. Am vergangenen Wochenende landete der FCK einen Big Point im Abstiegskampf: Mit dem 1:0 Erfolg beim FK Pirmasens konnte dieser in der Tabelle sogar überholt werden und der Abstand auf das rettende Ufer verkürzt werden. Den goldenen Treffer erzielte Nils Seufert in der 70. Spielminute.

Saar-Pfalz-Derby im Homburger Waldstadion

Nach nun mittlerweile vier Spielen ist der FK Pirmasens sieglos. Mit einem Torverhältnis von 2:8 gingen diese sogar stets verloren. Aufgrund dessen findet sich der FKP auf einem direkten Abstiegsplatz wieder, während der Rückstand mittlerweile auf zwei Punkte angewachsen ist. Nun trifft der FKP auf den direkten Konkurrenten FC 08 Homburg, der mit zwei Punkten Vorsprung zwei Plätze besser und zugleich das schlechteste Heimteam der Liga ist. 38 Punkte kamen in den 36 Partien zusammen. Nur sechs Siege und ein Unentschieden gelangen auf dem heimischen Rasen. In den kommenden zwei „Endspielen“ will „die Klub“ nun die Saison noch mit dem Ligaverbleib abschließen. Mit einem Sieg im Waldstadion könnte Pirmasens an Homburg vorbeiziehen. Das Hinspiel im Sportpark Husterhöhe gewann der FKP mit 1:0. Dominik Rohracker traf in der 38. Spielminute vor 1.248 Zuschauern. Zudem hatten die Platzherren Glück, dass Chadli Amri mit einem verschossenen Elfmeter nicht zum 1:1 traf. Gegen eine Wiederholung dieses Derby-Erfolges hätten die FKP-Verantwortlichen jedoch sicherlich nichts einzuwenden.

TSV Steinbach will guten Heimabschluss

Der TSV Steinbach bestreitet am Samstag das letzte Heimspiel der Saison 2016/17. Zu Gast im Sibre-Sportzentrum Haarwasen in Haiger ist der Tabellendritte 1.FC Saarbrücken. Sargis Adamyan und Nikola Trkulja kehren nach ihren Sperren in den Kader der Steinbacher zurück. Weiterhin fehlen werden Nico Herzig (Kahnbeinbruch linke Hand) und Dino Bisanovic (Probleme mit der Achillessehne). "Wir wollen uns mit einem guten Heimspiel von unseren Fans verabschieden. Wichtig ist mir dabei die Art und Weise und das werden wir den Jungs mit auf den Weg geben", so TSV-Trainer Matthias Mink. Die Steinbacher warten seit mittlerweile sieben Spielen auf einen Sieg, vier davon gingen dabei verloren. Dadurch befindet sich der TSV, der zwischenzeitlich Chancen auf den einen der beiden Plätze um die Aufstiegsspiele zur 3. Liga hatte, nun auf dem 5. Platz in der Tabelle. Der 1.FC Saarbrücken hat sich aus dem Titelkampf ebenfalls verabschieden müssen und benötigt maximal einen Punkt aus den letzten beiden Partien, um dem dritten Rang zu sichern. Saarbrückens Torjäger Schmidt kämpft derweil mit Triers Alawie um die Torjägerkanone der Regionalliga Südwest. Schmidt und Alawie teilen sich mit 21 Toren momentan den ersten Platz.

Ulmer Spatzen wollen Saison mit Heimsieg gegen Worms beenden

Im Duell der beiden Tabellennachbarn kommt es zu einem Wiedersehen der beiden Wormsern Florian Treske und Johannes Ludmann mit Ulms Trainer Stephan Baierl, der die Beiden noch aus gemeinsamen Zeiten beim SSV kennt. Ulm steht mit 50 Punkten auf dem 7. Tabellenplatz, direkt dahinter lauert die Wormatia aus Worms mit 48 Punkten. Mit der Wormatia kommt ein Team ins Donaustadion, das seit nunmehr fünf Spielen nicht verloren hat und in der Rückrundentabelle Platz Fünf belegt. Baierl glaubt dennoch an seine Mannschaft: „Die Wormatia ist eine spielstarke Mannschaft. Aber wir wissen, dass wir auch mit solchen Mannschaften mithalten können. Wir wollen uns von den Fans gebührend verabschieden und haben zuhause auch noch etwas gutzumachen. Deshalb setzen wir alles auf Sieg.“ Denn auch Ulm ist seit mittlerweile drei Spielen ungeschlagen. Allerdings warnt Baierl auch vor Worms Kapitän und Ex- Ulmer Florian Treske: „Mit Florian hat die Wormatia einen Spieler in ihren Reihen, den wir unbedingt außerhalb des 16-Meter Raums halten müssen.“ Am Samstag wollen die Ulmer nun den 2:1 Sieg durch die Tore von Luca Graciotti und Christian Sauter aus dem Hinspiel wiederholen. Hierfür werden den Spatzen Florian Krebs und Alper Bagceci wieder zur Verfügung stehen. Zudem rückt Fabian Gondorf zurück ins Team, der drei Spiele rotgesperrt zuschauen musste.

Walldorf kann Klassenerhalt sichern

Der Tabellenelfte aus Walldorf kann sich mit einem Punktgewinn im Duell gegen den KSV Hessen Kassel von allen Abstiegssorgen befreien und für die kommende 4. Regionalliga Saison der Vereinsgeschichte planen. Bereits am vergangenen Spieltag konnte Astoria Walldorf trotz großer Personalprobleme den TSV Steinbach mit 2:0 besiegen und so einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen. Thorben Stadler (21.) und Kapitän Timo Kern (24.) sorgten mit ihrem Doppelschlag binnen weniger Minuten für den 12. Saisonsieg. Trainer Matthias Born zeigte sich nach dem Spiel zufrieden: „Es war wichtig zu Null zu spielen, wir brauchen in der aktuellen Situation jeden Punkt. Der Sieg war unter dem Strich verdient.“ Nun beträgt der Abstand auf die Abstiegsplätze fünf Punkte. Gegen Kassel kehren nun die gesperrten Kiermeier, Carl, Kizilyar und Meyer ins Team zurück.
Kassel auf der anderen Seite möchte nach nun vier sieglosen Partien wieder zurück in die Erfolgsspur finden. Mit 48 Punkten steht der KSV auf dem 9. Tabellenplatz. Am letzten Wochenende verlor Kassel mit 0:1 in Worms, die man aufgrund der Niederlage an sich vorbeiziehen lassen musste.  

Reserve des VfB Stuttgart zu Gast in Koblenz

Der VfB Stuttgart II befreite sich mit 11 Punkten aus den letzten fünf Spielen von allen Abstiegssorgen. Mittlerweile befindet sich der VfB mit 46 Punkten auf einem sicheren 10. Tabellenplatz. Für den Gegner und Aufsteiger TuS Koblenz verlief die Saison mehr als erfreulich: Mit 52 Punkten konnte das Team von Trainer Petrick Sander sich auf Platz sechs der Tabelle spielen. Zu verdanken hat Koblenz dies sicherlich der starken Rückrunde. Mit bereits 30 erspielten Punkten belegt man noch vor dem 1. FC Saarbrücken den 3. Platz in der Rückrundentabelle. Allerdings konnte Koblenz die letzten drei Spiele nicht mehr gewinnen. Im letzten Heimspiel der Saison will man nun, vor allem für die Fans, wieder zurück in die Erfolgsspur finden. Hierfür muss Sander ohne Andreas Glockner planen, der sich im Spiel gegen Kickers Offenbach seine 10. gelbe Karte abholte. Ebenfalls will die TuS aus Koblenz die 0:3 Niederlage aus dem Hinspiel korrigieren, in dem man in der Schlussviertelstunde noch die drei Gegentreffer hinnehmen musste.


Regionalliga Südwest Splitter

Ersten Pokalsieg seit 2006 im Blick: Ex-Zweitligist TuS Koblenz ist heiß auf das Endspiel um den Rheinlandpokal gegen den Ligakonkurrenten SV Eintracht Trier, das im Rahmen des „Finaltags der Amateure“ am Donnerstag, 25. Mai, (ab 12.45 Uhr) in Salmrohr über die Bühne geht. Der Aufsteiger bietet seinen Anhängern für das Finale gleich sechs Fanbusse an. Der Sieger der Partie qualifiziert sich für den DFB-Pokal. Setzt sich Trier durch, wäre es für die Eintracht der vierte Titel aus den zurückliegenden fünf Jahren. Nur 2015 schaffte es Trier nicht, den Pokal zu gewinnen. Damals war der Oberligist FSV Salmrohr erfolgreich. Koblenz holte zuletzt 2006 den Rheinlandpokal.

Ex-U 21-Nationaltorhüter Fromlowitz muss aufhören und wird Kreisliga-Trainer: Der frühere Bundesliga- und U 21-Nationaltorhüter Florian Fromlowitz vom abstiegsbedrohten Südwest-Regionalligisten FC 08 Homburg muss seine Karriere verletzungsbedingt beenden. Die Reha-Maßnahmen nach einer schweren Knieverletzung (Meniskusschaden) brachten nicht den gewünschten Heilungseffekt. Schon seit Dezember 2015 stand der 30-Jährige nicht mehr für Homburg zwischen den Pfosten. „Nach sechs Operationen und vielen Versuchen muss ich einsehen, dass es keinen Sinn mehr macht. Das Knie ist nicht mehr belastbar, selbst im Alltag schränkt es mich teilweise ein“, so Fromlowitz, bei dem nach seiner Außenmeniskus-OP Ende 2015 Komplikationen auftraten und er Keime in die Wunde bekam. Auch weitere Eingriffen und Reha-Maßnahmen konnten die Beschwerden nicht beheben. Daraus zog er nun die Konsequenzen. Der gebürtige Kaiserslauterer Fromlowitz, der ab Sommer eine Ausbildung anstrebt und nebenbei das Traineramt beim A-Kreisligisten SSC Landstuhl übernehmen wird, war als Profi für seinen Heimatklub 1. FC Kaiserslautern sowie Hannover 96, den MSV Duisburg, Dynamo Dresden und den SV Wehen Wiesbaden am Ball. In Hannover spielte er mit dem früheren Nationaltorhüter Robert Enke zusammen und musste nach dessen Suizid im November 2009 dessen schwere Nachfolge antreten. Fromlowitz bestritt insgesamt 70 Erst- und 25 Zweitliga-Einsätze. „Sportlich und menschlich ist Florians Karriereende ein großer Verlust für uns. Flo ist als Torwart und vor allem als Mensch ein wichtiger Faktor. Jedes Team kann glücklich sein, ihn bei sich zu haben“, so Homburgs Sportvorstand Angelo Vaccaro.

Kammerbauer kommt: Der SSV Ulm 1846 meldet die Verpflichtung von David Kammerbauer. Der 20-jährige Linksverteidiger und ehemalige deutsche Juniorennationalspieler, der seit November 2016 für die Sportfreunde Siegen in der Regionalliga West am Ball ist, erhält beim ehemaligen Bundesligisten in Ulm einen Vertrag bis Juni 2019. „Wir freuen uns, dass wir mit David einen jungen Spieler mit großem Potential verpflichten konnten“, so Ulms Sportvorstand Anton Gugelfuss.

Kaderplanung läuft auf Hochtouren: Der FC Astoria Walldorf hat sich für die kommende Saison die Dienste von Michael Hiegl gesichert. Der 24-jährige Torwart, der bereits in der Spielzeit 2015/2016 auf Leihbasis für den FCA aktiv war, steht aktuell noch beim Zweitligisten SV Sandhausen unter Vertrag. Dort kam er in der laufenden Saison nur für die Oberligamannschaft zum Einsatz (21 Spiele, 30 Gegentore). In Walldorf unterschrieb Hiegl jetzt einen Vertrag bis Juni 2019. „Ich bin wieder da, wo ich hingehöre und freue mich, erneut die Handschuhe für den FCA zu tragen“, so Hiegl. Walldorfs Cheftrainer Matthias Born betont: „Michael passt sportlich und menschlich perfekt zu uns.“ Neben der Verpflichtung von Hiegl hat Walldorf den Vertrag mit Stürmer Harun Solak bis 2018 verlängert. Der 23-jährige Angreifer spielte sich zuletzt über die Oberligamannschaft (22 Partien, acht Tore) ins Regionalligateam. Bisher stehen acht Einsätze und ein Tor zu Buche.

Künftiger Cheftrainer mit U 19 erfolgreich: Während die erste Mannschaft von Eintracht Trier vor dem Abstieg in die Oberliga steht und am Samstag (ab 14 Uhr) im Kellerkrimi beim direkten Konkurrenten und Ex-Bundesligisten Stuttgarter Kickers schon um die letzte kleine Chance auf den Klassenverbleib kämpft, hat sich die U 19 des Moselklubs den Meistertitel in der A-Junioren-Regionalliga Südwest gesichert. Nach einem 5:0 bei Wormatia Worms ist das Team von Trainer Daniel Paulus, der in der nächsten Saison zum neuen Trierer Cheftrainer aufrücken wird, nicht mehr von der Tabellenspitze zu verdrängen. Die Eintracht-Nachwuchskicker können eine herausragende Saison nun auch noch mit dem Aufstieg in die Bundesliga krönen. In der Relegation geht es voraussichtlich gegen den SV Wehen Wiesbaden, den souveränen Spitzenreiter der Hessenliga. „Das erste Ziel ist erreicht. Jetzt geht‘s weiter“, gab Trainer Paulus deshalb schon die Marschrichtung vor. Seine Nachfolge bei der U 19 wird übrigens der frühere Eintracht-Cheftrainer Peter Rubeck antreten, der zuletzt den Oberligisten SC Hauenstein betreut hatte.

Matthias Mink referiert: Im Stadion des TSV Steinbach fand jetzt eine vom Hessischen Fußballverband (HFV) ausgeschriebene und genehmigte Trainerfortbildung der Trainervereinigung Dillenburg statt, die den Teilnehmern mit fünf Lizenzpunkten angerechnet wurde. Insgesamt müssen die Trainer innerhalb von drei Jahren mindestens 20 Punkte sammeln, um ihre Lizenz zu verlängern. Die Trainervereinigung Dillenburg bietet in der Regel zwei Veranstaltungen pro Jahr an. Im VIP-Raum des TSV-Sportzentrums in Haiger begrüßten die HFV-Lehrreferenten Frank Dalwigk und Steffen Hardt 50 Lizenzinhaber. Nach einer Begrüßung durch Geschäftsführer Matthias Georg übernahm Steinbachs Trainer Matthias Mink das Wort und referierte über eine Trainingseinheit zum Thema „Erster Kontakt nach Flachpass“. Im Rahmen seiner Präsentation stellte der 49-Jährige zuerst die unterschiedlichen Übungsformen vor. Die 75-minütige-Praxiseinheit absolvierten die A-Junioren des TSV. Die teilnehmenden Trainer notierten sich die Abläufe für die spätere Nachbereitung. In verschiedenen Passformen wurde der erste Kontakt trainiert, ehe das Trainierte in einer Spielform auf sanduhrförmigem Feld umgesetzt wurde. Danach bereitete Mink die Trainingseinheit mit den Teilnehmern nach und stellte sich den Fragen. „Das Feedback zur Veranstaltung war positiv", so Lehrreferent Frank Dalwigk.

Stoilas bleibt in Offenbach: Die Offenbacher Kickers haben sich mit Christos Stoilas auf eine Vertragsverlängerung geeinigt. Der 21-jährige Mittelfeldspieler bleibt dem OFC bis Juni 2019 erhalten. Stoilas ist seit 2013 für Offenbach am Ball. In der Jugend wurde er im Nachwuchsleistungszentrum von Eintracht Frankfurt ausgebildet. In der laufenden Saison kam Stoilas bislang in 19 Partien für die Mannschaft von OFC-Trainer und Ex-Nationaltorhüter Oliver Reck zum Einsatz, steuerte zuletzt einen Treffer zum wichtigen 2:0-Heimsieg gegen die TuS Koblenz bei. „Ich freue mich über die Vertragsverlängerung eines jungen Spielers, dessen Entwicklungspotential noch lange nicht ausgeschöpft ist. Christos kann in den nächsten Jahren zu einem wichtigen Bestandteil unserer Mannschaft werden“, so Trainer Reck. Stoilas betont: „Es ist eine große Anerkennung, dass der Verein weiterhin auf meine Fähigkeiten baut. Ich werde alles dafür geben, um mich in der kommenden Saison weiter zu entwickeln. Für einen jungen Spieler ist die Atmosphäre auf dem Bieberer Berg immer wieder ein besonderes Erlebnis.“

Verstärkung für Geschäftsstelle: Der SV Waldhof Mannheim hat sich als Verstärkung für die Geschäftsstelle Björn Aßmus ins Boot geholt. Der studierte Sportökonom, der seinen Bachelor-Abschluss an der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement in Saarbrücken erworben hat, kümmert sich als „Assistent Sponsoring & Hospitality“ um die Betreuung der Partner des Traditionsvereins und Aufstiegsaspiranten. „Ich bin mir sicher, dass Björn Asmuß unser Team mit seiner Sportaffinität bereichern wird. Die vergangenen Monate haben gezeigt, dass die Nachfrage nach Kooperationsmöglichkeiten so hoch ist wie selten zuvor. Diesen neuen Anforderungen wollen wir mit einer weiteren Professionalisierung unserer Strukturen begegnen“, so SVW-Geschäftsführer Markus Kompp.

Ex-Bundesligaprofi fehlt Koblenz: Aufsteiger TuS Koblenz kann in der kommenden Begegnung gegen die U 23 des VfB Stuttgart am Samstag (ab 14 Uhr) nicht auf den ehemaligen Bundesligaprofi Andreas Glockner (zwei Einsätze für den SC Freiburg) zurückgreifen. Der 29-jährige Mittelfeldspieler handelte sich bei der jüngsten Niederlage bei den Offenbacher Kickers (0:2) seine zehnte Gelbe Karte ein und muss am Samstag bereits seine zweite Gelbsperre in dieser Saison absitzen. Glockner gehört bei Koblenz zu den Leistungsträgern. In der laufenden Spielzeit war der frühere Juniorennationalspieler 33 Mal für die TuS am Ball. Dabei gelangen ihm fünf Tore und zwölf Vorlagen.

Steinbach verlängert mit Kranitz und Westig: Der TSV Steinbach hat den Vertrag mit dem ehemaligen Juniorennationalspieler Simon Kranitz verlängert. Der 20-jährige Mittelfeldakteur bleibt zumindest bis zum 30. Juni 2018 beim TSV. Außerdem gibt es eine Option auf eine weitere Spielzeit. „Simon ist ein wichtiger Arbeiter in unserem Team mit großem Entwicklungspotential“, lobt TSV Trainer Matthias Mink. Kranitz spielt seit Saisonbeginn für Steinbach. Ausgebildet wurde er im Nachwuchsleistungszentrum des VfB Stuttgart. Für die U 23 des VfB kam er unter anderem in 18 Begegnungen der 3. Liga zum Einsatz. Torwart-Trainer Ralf Westig verlängert seinen auslaufenden Vertrag beim Tabellenfünften um zwei Jahre und wird somit auch in Zukunft mit den Steinbacher Keepern arbeiten. „Ralf hat sich nicht nur mit seiner Torwart-Arbeit beim TSV etabliert, sondern ist auch menschlich sowie aufgrund seines besonderen Händchens für die Rasenplätze ein absoluter Gewinn für uns“, so Geschäftsführer Matthias Georg. Der 49-Jährige ist seit 2016 beim TSV Steinbach und hat vorher die Torhüter bei den Senioren und im NLZ bei Alemannia Aachen trainiert. Zwischen 2011 und 2014 trainierte Westig die Torhüter in der Jugend von Borussia Dortmund. „Ich möchte den Verantwortlichen für das Vertrauen in meine Person danken. Meine Frau und ich fühlen uns sehr wohl beim TSV Steinbach, deshalb freuen wir uns zwei weitere Jahre Teil dieser spannenden Reise zu sein. Der Verein hat ein tolles und familiäres Umfeld, in dem die gemeinsame Arbeit sehr viel Spaß macht“, so Ralf Westig zu seiner Vertragsverlängerung.

Bericht: Regionalliga Südwest

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