FK PirmasensUnser Präsidium hat sich in Absprache mit Rechtsanwalt Christopher Bold dazu entschieden, keine Klage vor dem Ständigen Schiedsgericht gegen die nicht erteilte Regionalliga-Zulassung einzureichen. Das wurde am Mittwochnachmittag auf einer Pressekonferenz der Öffentlichkeit verkündet.

„Wir stehen zu unserem Vorwurf, dass dies eine Wettbewerbsverzerrung ist“, betont Präsident Karsten Volberg mit Blick auf den KSV Hessen Kassel. Dieser hatte kurz nach dem letzten Spieltag einen Insolvenzantrag gestellt und bekommt daher erst in der kommenden Saison neun Punkte abgezogen. So sieht es die Spielordnung der Regionalliga Südwest vor. Hätte der KSV den Antrag bereits während der laufenden Runde gestellt, wären die Hessen direkt mit neun Punkten Abzug bestraft worden und hinter unserem FKP auf einem Abstiegsplatz gelandet. Rechtsanwalt Christopher Bold analysiert: „Man kann durch das Stellen eines Insolvenzantrages über den Auf- und Abstieg entscheiden.“ Dies sei durch die Spielordnung mit der geltenden Stichtagsregelung so möglich.

„Wir haben in den letzten Tagen viele Stunden gemeinsam mit dem Aufsichtsrat beraten“, betont Volberg, dass die jetzt getroffene Entscheidung vom ganzen Verein mitgetragen werde. Mit der Bitte, die Regionalliga Südwest in der kommenden Saison auf zwanzig Mannschaften aufzustocken, habe man versucht, eine einvernehmliche Lösung zu finden. „Wir wollten keine Probleme machen und auch keinen Streit mit Kassel“, so Karsten Volberg. Durch den Plan, die U20-Nationalmannschaft aus China in der kommenden Saison in der Regionalliga Südwest antreten zu lassen, habe dieses Angebot beim Verband jedoch keinen Erfolg gehabt.

Erfolgschancen bei einer Klage sehr gering

Den Verzicht auf eine Klage vor dem Ständigen Schiedsgericht begründet Christopher Bold mit den geringen Erfolgschancen, da man Hessen Kassel eine Umgehung der geltenden Regeln nachweisen müsse. "Wir werden das Verfahren nicht ohne ausgewogenes Prozessrisiko führen." Derzeit gebe es in der Spielordnung „keine Handhabe“ gegen ein solches Vorgehen bei einer abzusehenden oder drohenden Insolvenz des eigenen Vereins. „Wir halten diese Regelung für unfair“, betont der Rechtsanwalt.

Präsident Andreas Ring tritt zurück

Aufgrund der Ereignisse der vergangenen Wochen hat Andreas Ring, einer von vier gleichberechtigten Präsidenten bei unserem FK Pirmasens, auf der Pressekonferenz am Mittwochnachmittag seinen Rücktritt erklärt. „Ich will und kann mit solchen Verbandsvertretern nicht mehr zusammenarbeiten. Das möchte ich mir nicht mehr antun“, sagt Andreas Ring.

Trainer Peter Tretter wird seine Mannschaft nun auf die kommende Spielzeit in der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar vorbereiten. Diese beginnt am letzten Juli-Wochenende. Unsere U23 steigt unterdessen als Achtplatzierter der Oberliga-Vorsaison zwangsweise in die Verbandsliga Südwest ab.

Wir möchten uns auf diesem Wege noch einmal ganz herzlich für die breite Rückendeckung aus ganz Deutschland bedanken. Ein besonderer Dank geht an die Präsidiumskollegen vom SV Waldhof Mannheim, die in einem öffentlichen Statement für uns gekämpft haben.

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