FK PirmasensOffensiv-Akteur Florian Bohnert ist im Sommer von der U23 des Bundesligisten FC Schalke 04 an den Horeb gewechselt. Der 21-Jährige trägt zudem das Trikot der luxemburgischen Nationalmannschaft und sammelte dadurch bereits internationale Erfahrung.

Für unseren FK Pirmasens absolvierte Bohnert bisher 15 Ligaspiele und erzielte beim 3:0-Erfolg in Balingen auch ein Tor. Wir haben mit ihm über seinen Wechsel zu unserem Verein sowie seine Ziele für die Zukunft gesprochen und beantworten die Frage, wieso sich viele Top-Spieler inzwischen luxemburgischen Vereinen anschließen.

Florian, Du bist im Sommer vom FC Schalke 04 II zu uns auf die Husterhöhe gewechselt. Was hat damals den Ausschlag gegeben, dass Du Dich dazu entschieden hast, künftig für unseren Verein zu spielen?

Bohnert: „Ich hatte sehr schöne und gute Gespräche mit Attila Baum und kannte den Verein noch aus meiner Zeit bei der Jugend von Saarbrücken. Das familiäre Umfeld und die Möglichkeit, meinen Schulabschluss zu absolvieren, waren dann Ausschlag gebend für den Wechsel zum FKP.“

Nach dem Abschluss der Hinrunde steht „die Klub“ auf dem zwölften Tabellenplatz. Wie schätzt Du die Situation in der Regionalliga Südwest in diesem Jahr ganz grundsätzlich ein?

Bohnert: „Ich denke, wir können zufrieden mit unseren bisherigen Punkten sein, die die Mannschaft gesammelt hat. Die Regionalliga hat diese Saison gezeigt, dass jeder gegen jeden gewinnen kann und die Mannschaften somit in der Tabelle sehr eng beieinander stehen.“

In der Regionalliga haben wir in Heimspielen einen Zuschauerschnitt von derzeit etwas über 1.000 Besuchern. Wie wichtig ist für Euch als Mannschaft auch in der Vierten Liga der Rückhalt der eigenen Fans?

Bohnert: „Dieser Rückhalt ist sehr wichtig für uns, da es der Mannschaft in den Spielen die nötige Kraft gibt, die sie braucht um bis zum Schluss Gas zu geben - auch wenn die Kräfte anfangen nachzulassen. Ich hoffe, dass dieser Schnitt sich in der Rückrunde nochmal anheben lässt.“

Neben Deinen Partien für unseren FK Pirmasens, bist Du auch noch Nationalspieler für Luxemburg und warst zuletzt in der UEFA Nations League gegen San Marino im Einsatz. Was ist das für ein Gefühl, im Nationaltrikot aufzulaufen?

Bohnert: „Es ist jedes Mal aufs Neue eine schönes Gefühl und erfüllt mich mit Stolz. Es macht momentan extrem viel Spaß und ich hoffe, dass ich noch oft im Trikot von Luxemburg auflaufen darf.“

Wir haben in der Vergangenheit bereits häufig Freundschaftsspiele gegen luxemburgische Teams absolviert. Du bist zweifelsohne ein Experte: Wie ist der Fußball in Luxemburg etwa mit dem in Deutschland zu vergleichen?

Bohnert: „Der luxemburgische Fußball macht enorme Fortschritte und ist in einem großen Entwicklungsprozess. Viele Vereine verbessern ihre Infrastrukturen und legen viel Wert auf einen gepflegten Fußball. Viele Spieler aus hochklassigen deutschen oder französischen Ligen schließen sich luxemburgischen Teams an und die Erfolge lassen sich auch sehen. F91 Düdelingen hat sich über die Qualifikation in die Gruppenphase der Europa League gespielt.“

Abschließend noch ein kurzer Blick nach vorne: Welche sportlichen und privaten Ziele hast Du Dir für die Zukunft gesteckt? Wo siehst Du Dich beispielsweise in fünf oder zehn Jahren?

Bohnert: „Ich konzentriere mich ganz auf dieses Jahr, wo ich mit dem FKP den Klassenerhalt schaffen und die Abstiegsplätze vermeiden will. Zudem hoffe ich auf ein erfolgreiches Jahr mit Luxemburg in der Nations League und dass ich meinen Schulabschluss am Ende des Jahres schaffe. Was die Zukunft dann bringt, werden wir sehen. Damit beschäftige ich mich noch nicht.“

Florian, vielen Dank für das Gespräch und weiterhin viel Erfolg – sportlich wie privat.

 

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Bild: Florian Bohnert (links) im Laufduell (Foto: emil-pfalzauge.de).

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